Unsere Kinderkrippe

Die Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr führen zu einem immensen Bedarf an Betreuungsplätzen. Unter dem Aspekt der Bedarfsorientierung und um den gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden, erweiterte die StadtLandsberg am Lech, ihr Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren durch eine Kinderkrippe für 12 Kinder.

Unsere Kinderkrippe „Die Bachkinder“ bietet Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren eine familiennahe Betreuung, bei der die individuellen Bedürfnisse besonders berücksichtigt werden können. Das pädagogische Fachpersonal hat die Möglichkeit und die Zeit, sich einzelnen Kindern zuzuwenden. Bei der Betreuung mit einer Gruppengröße von bis zu 12 Kindern können Gruppenerfahrungen im kleinen, überschaubaren Rahmen gemacht werden, was besonders für Kinder unter drei Jahren aus entwicklungs-psychologischer Sicht ein wertvoller Aspekt sein kann. 

Zusammengefasst zeichnet sich unsere Kinderkrippe aus durch:

  • Familienähnliche, individuelle Kinderbetreuung;
  •  Besonders  geeignet für sehr kleine Kinder.



Konzeption

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan und den Bayerischen Bildungsleitlinien und konkretisiert den Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag der Kinderkrippe. Es richtet sich dabei am Kind, seinen Bedürfnissen und individuellen Kompetenzen aus.
Im Zentrum unserer Achtsamkeit steht die Qualität der frühkindlichen Bildung und Erziehung. Deshalb fördern Betreuungsplätze in der Kinderkrippe für Kinder unter drei Jahren grundsätzlich „das körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Wohlbefinden und die Entwicklung der Kinder“ und unterstützen damit die Familien in ihrer Betreuungs- und Erziehungsaufgabe. Handlungsleitend dabei ist die Orientierung an den individuellen Bedürfnissen der Kleinkinder in ihren unterschiedlichen Lebensphasen. 
Grundsätzlich sehen wir Kinder als aktive Mitgestalter ihrer Bildung und Entwicklung (Ko-Konstruktion) und haben Vertrauen in ihre Stärken und unterstützen sie in dieser Gestalterrolle, damit sie ihr Weltverständnis ganzheitlich und kontinuierlich entwickeln können. Wir respektieren sie als individuelle und in jeder Hinsicht vollwertige Persönlichkeiten und möchten sie in ihrer Entwicklung begleiten und nach Kräften unterstützen.

Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnungsphase sehen wir als gelungen, wenn ihr Kind Vertrauen zur Bezugsperson aufgebaut hat, sich in den Räumen sowie im Tagesverlauf wohl fühlt und aktiv agiert. Wenn Sie als Eltern empfinden, dass ihr Kind gut angekommen ist und die Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt ist. Die Eingewöhnung findet immer individuell und daher nur in Anlehnung an das Berliner Modell statt.

Bildungspartnerschaft mit den Eltern

Bildung und Erziehung findet seit der Geburt des Kindes im Elternhaus statt. In der Regel erlebt das Kind dort eine positiv gestaltete innerfamiliale Beziehung, die es unterstützt und stärkt seine Welt zu erkunden, sich auszuprobieren und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Diese familiäre Unterstützung gelingt über den gewohnten Rahmen der eigenen Familie hinaus dann, wenn sich pädagogische Fachkräfte und Eltern als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung zum Wohle des Kindes sehen. Unsere Haltung gegenüber den Eltern ist geprägt von Akzeptanz, Wertschätzung und Empathie. 
 
Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir

  • Eltern als Experten für Ihr Kind sehen
  • uns mit Eltern austauschen, vermitteln und Eltern informieren;
  • Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen
  • Konstruktiv mit dem Elternbeirat zusammen arbeiten.


Das geschieht durch:

  • Regelmäßige Tür- und Angelgespräche
  • Regelmäßige Entwicklungsgespräche 
  • Elternbriefe
  • Aushänge
  • Wochenrückblick
  • Gruppenelternabende und fachspezifische Elternabende
  • Mitwirkung bei Aktivitäten
  • Gemeinsames Planen und Durchführen von besonderen Aktivitäten und Veranstaltungen.

Qualitätssicherung

Um die optimale Gestaltung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebotes in der Kinderkrippe zu gewährleisten, verpflichten wir uns zur:

  •  Dokumentation der täglichen Arbeit;
  • Überarbeitung der Konzeption;
  • Reflexion und Prüfung der pädagogischen Arbeit durch Gespräche, Beobachtungen;
  • Elternbefragungen;
  • Fortbildung, um Erkenntnisse zu erwerben;
  • Teamentwicklung: Team- und Fallbesprechung;
  • Eigene Fachberatung .

Treten Sie ein - Herzlich willkommen